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Projekte

 

1. Projekte des Instituts für Personalpolitik

Projekte:

Univ.-Prof. Dr. Renate Ortlieb, Institut für Personalpolitik http://personalpolitik.uni-graz.at/de/institut/renate-ortlieb-institutsleiterin/

 

1. Betriebsfeiern und die (Re-)Produktion von Geschlechterverhältnissen in Organisationen

Aufbauend auf den theoretischen Ansätzen von Joan Acker und Silvia Gherardi wird untersucht, wie im Rahmen von Betriebsfeiern und ähnlichen Events Geschlechterverhältnisse (re)produziert werden. Die empirische Basis sind mehr als zweihundert kurze Texte, in denen persönliche Erfahrungen beschrieben werden, schriftliche Befragungen von etwa 500 Personen sowie anderes Text- und Bildmaterial von betrieblichen Veranstaltungen. Das Projekt wird in Kooperation mit Barbara Sieben, Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, durchgeführt und es ist unter anderem in zwei Lehrveranstaltungen an der Uni Graz integriert.

2. Chancengleichheit durch Personalpolitik

Dieses Projekt ist insbesondere mit dem gleichnamigen Herausgeberband verknüpft. Dieses Standardwerk, das gemeinsam mit Gertraude Krell, Freie Universität Berlin, und Barbara Sieben, Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg, herausgegeben wird, ist mittlerweile in der sechsten Auflage im Gabler-Verlag, Wiesbaden, erschienen. Theoretisch fundiert werden personalpolitische Instrumente und (zum Beispiel im Rahmen von Personalauswahl, Entgeltsystemen oder Personalführung) Verfahren auf ihr Diskriminierungs- und Gleichstellungspotenzial untersucht, und daran anknüpfend werden Handlungsempfehlungen für die Praxis gegeben. Das Buch enthält neben Beiträgen, in denen theoretische Konzepte und neuere Forschungsergebnisse dargestellt werden, zahlreiche Praxisbeispiele.

3. Work-Life-Balance und Karriereperspektiven an der Uni Graz

Eingebettet in das Schwerpunktprogramm "Work-Life-Balance" der Uni Graz, das von Barbara Hey, Koordinationsstelle für Geschlechterstudien, Frauenforschung und Frauenförderung an der Uni Graz, verantwortet wird, wurde eine Online-Befragung des gesamten wissenschaftlichen Personals der Uni Graz durchgeführt. Ziel des Projekts ist es, ein universitätsspezifisches Konzept von Work-Life-Balance zu entwickeln und allen Beschäftigten eine Verbesserung der Work-Life-Balance und der Karriereperspektiven zu ermöglichen. In der Forschung, die auf dieser Befragung aufbaut, werden auch geschlechterbezogene Fragestellungen analysiert, zum Beispiel in Hinblick auf unterschiedliche Karriereverläufe, den Umgang mit Konflikten zwischen dem Berufs- und dem Privatleben, Wissenschaftsbilder oder die soziale Zugehörigkeit am Arbeitsplatz.

4. Krankheitsbedingte Fehlzeiten von Frauen und Männern

Die empirische Forschung zum betrieblichen Krankenstand liefert widersprüchliche Befunde über das Ausmaß der krankheitsbedingten Fehlzeiten von Frauen und Männern. Während einige Studien ergeben, dass krankheitsbedingte Fehlzeiten von Frauen höher sind als diejenigen der Männer, zeigen andere Studien genau das Gegenteil. Entsprechende theoretische Erklärungen sind ähnlich widersprüchlich. In diesem Projekt geht es darum, diese Widersprüche empirisch und theoretisch aufzuschlüsseln. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf den Arbeitsbedingungen der Frauen und Männer, sondern auch auf dem privaten Kontext.

 

2. Projekt: Nach Bologna. Gender Studies in der unternehmerischen Hochschule

Univ.-Prof. Dr. Angelika Wetterer, Mag. Dr. Gerlinde Malli, Mag. Susanne Sackl und Elisabeth Zehetner, Institut für Soziologie

 

Das Forschungsprojekt „Nach Bologna. Gender Studies in der unternehmerischen Hochschule“ ist Teil des transnationalen D-A-CH-Verbundes „Entrepreneurial University und GenderChange“ (http://www.genderchange-academia.eu/) und wird in einer Kooperation des Lehrstuhls für Soziologie der Geschlechterverhältnisse der Universität Graz (Angelika Wetterer) und des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der TU Berlin (Sabine Hark) durchgeführt (Projektlaufzeit: 04.2012-10/2014).

Projektmitarbeiterinnen des Grazer Teams sind Mag. Dr. Gerlinde Malli, Mag. Susanne Sackl und Elisabeth Zehetner.

Das Projekt „Gender Studies in der unternehmerischen Hochschule“ konzentriert sich exemplarisch auf die neuen Gender Studies-Studiengänge, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit 1997, also im Wesentlichen zeitgleich mit der „Bologna“-Reform, eingerichtet wurden. Ziel ist es, die Prozesse der Implementierung der Gender Studies zu rekonstruieren und dabei lokale Etappen und Pfade der Implementierung zu identifizieren.

Durch qualitative, akteurszentrierte Fallstudien zum Implementierungsprozess der Gender Studies will das Projekt Aufschluss darüber gewinnen, (1) welches Wissen, welche Theorien, Methoden und Anwendungsbereiche der Geschlechterforschung Eingang in die neuen Studiengänge finden und damit als relevantes wissenschaftliches Geschlechterwisssen ausgewiesen werden, (2) welche Aushandlungsprozesse der Implementierung der Gender Studies vor Ort vorausgehen und sie begleiten, (3) welche AkteurInnen daran beteiligt sind, und (4) welchen Niederschlag die Reform-Imperative der unternehmerischen Hochschule und der ›Bologna‹-Reform in der aktuellen Lehrgestalt der Gender Studies finden.

Die Untersuchung dieser Fragen versteht sich als Beitrag zu einer Analyse der mit „Bologna“ und der unternehmerischen Hochschule assoziierten hochschulischen Transformationsprozesse, der nicht nur für die Implementierung der Gender Studies aufschlussreich ist. Am Beispiel der Gender Studies können so neue Erkenntnisse über eine Reihe von Fragestellungen gewonnen werden, die in der Wissenschafts- und Hochschulforschung im Zusammenhang mit „Bologna“ derzeit intensiv diskutiert werden.

Erste methodische Reflexionen zu den im Rahmen des Projektes durchgeführten Expert_innen-Interviews werden demnächst im Sammelband „Geschlechtergerechtigkeit und Geschlechterwissen in der (unternehmerischen) Hochschule“ (Verlag Westfälisches Dampfboot) unter dem Titel „Interaktionsdynamiken in Expert_inneninterviews. Methodische Herausforderungen im Kontext der Hochschulforschung” (Gerlinde Malli & Susanne Sackl) erscheinen. Erste Ergebnisse der Studie wurden aus methodischen Gründen bisher noch nicht veröffentlicht.

 

3. Projekt: Der Einfluss von Mehrfachdiskriminierung auf Karriereverläufe von Betroffenen

Leitung: a.o. Univ. Prof. Mag. Dr. Margareta Kreimer, Institut für Volkswirtschaftslehre

 

Im Rahmen des Projektes wird in den ökonomisch relevanten Bereichen Bildungsweg und Arbeitsmarkt mittels einer sozialwissenschaftlichen Perspektive der Frage nachgegangen werden, ob benachteiligende mehrfache Diskriminierungen einen Einfluss auf die Karriereverläufe von Betroffenen haben bzw. wie sich dieser gestaltet.

Weiterführende Informationen: http://www.etc-graz.at/typo3/index.php?id=1156#c2582

 

4. Projekt: Forschungs- und Lehrschwerpunkt GeschlechterGeschichte

Institut für Geschichte, Universität Graz, www.uni-graz.at/geschlechtergeschichte

Kontakt und Koordination: Univ.-Ass.in Mag.a Dr.in Heidrun Zettelbauer, heidrun.zettelbauer(at)uni-graz.at, Tel. +43/(0)316/380-2382.

 

Geschlechterstudien und Geschlechtergeschichte gehören zu den innovativsten Forschungsfeldern der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften (GSK). Von der Geschlechterforschung sind in den vergangenen Jahrzehnten zentrale Impulse zur Weiterentwicklung der einzelnen Fächer im Bereich der GSK und Geschichtswissenschaften ausgegangen, sie hat auch die Entwicklung inter- und transdisziplinärer Fragestellungen und Forschungsvorhaben in hohem Maß geprägt. Am Institut für Geschichte der Universität Graz werden seit vielen Jahren schwerpunktmäßig (Drittmittel-)Forschungen im Bereich der Frauen- und Geschlechtergeschichte in verschiedenen Epochenfächern betrieben, welche zugleich in die Lehre und wissenschaftliche Nachwuchsförderung einfließen.

Der Forschungs- und Lehrschwerpunkt GeschlechterGeschichte wurde 2009 von Karin M. Schmidlechner (Zeitgeschichte), Käthe Sonnleitner (Mittelalter) und Heidrun Zettelbauer (Österreichische Geschichte) ins Leben gerufen und setzt sich zum Ziel, die bestehenden Aktivitäten im Bereich Geschlechtergeschichte und -theorie am Institut für Geschichte sichtbar zu machen sowie weiterführende inter/disziplinäre Forschungs- und Lehrprojekte zu entwickeln und durchzuführen.

 

Kontakt: heidrun.zettelbauer(at)uni-graz.at.

Weiterführende Informationen zu Projekten, Publikationen, Veranstaltungen finden Sie unter: www.uni-graz.at/geschlechtergeschichte

 

5. Projekt: Leda-Netzwerk und Herausgabe der gleichnamigen Buchreihe

A.o. Univ. Prof. Dr. Evelyn Höbenreich, Institut für Römisches Recht, Antike Rechtsgeschichte und Neuere Privatrechtsgeschichte

2008 Gründung des Leda-Netzwerks mit Fachkolleginnen in Argentinien, Brasilien, Italien, Spanien (2009 Erweiterung um Niederlande, Polen) zur Kooperation in Forschung und Lehre in den Bereichen der antiken römischen Rechtskultur, ihrer Überlieferung bis in die modernen Kodices und Köpfe der Menschen, unter besonderem Augenmerk auf geschlechterrechtliche Aspekte.

Organisation von Symposien (Graz 2009, Buenos Aires 2010, Lecce 2011, Bilbao/San Sebastián 2012).

Herausgabe der Reihe Leda (gemeinsam mit Viviana Kühne). Bisher erschienen sind vier Monographien auf Spanisch und zwei mehrsprachige Kongressakte; weitere Buchprojekte sind in Arbeit. Die Publikationen befassen sich unter anderem mit Fragen des Biologismus im Hinblick auf die Festschreibung von Frauen- und Männerrollen durch Recht, seine Schöpfer und seine Vertreter; mit Fragen der Justiz und Iustitia sowie Gewaltthemen im Genderdiskurs. Von der Antike bis heute.

Römisches Recht und Gender-Studies in der Leda-Reihe – zwei Neuerscheinungen: Im Juli 2016 sind in Lecce (Italien) die neuesten Bände der Leda-Colección erschienen. Diese spanisch-sprachige Forschungsreihe wird von Evelyn Höbenreich herausgegeben und am Grazer Fachbereich für Römisches Recht (Institut für Rechtswissenschaftliche Grundlagen an der Rewi-Fakultät) redaktionell mit Viviana Kühne in Buenos Aires (Argentinien) und Marlene Peinhopf betreut. Der druckfrische Band 7 beinhaltet die dritte Kongressakte des Leda-Netzwerks, das zuletzt in Bilbao und San Sebastián (Spanien) tagte: „El Cisne III. Prostitución femenina en la experiencia histórico-jurídica“ enthält ausschließlich fremdsprachige Beiträge von internationalen Expert_innen. Sie reichen von der Prostitution in den ältesten Codices in Mesopotamien (3.000-600 BCE) bis ins republikanische und kaiserzeitliche Rom mit profanen und christlichen Regelungen und deren Echo in den kontinentaleuropäischen Rechtsordnungen. Die elegante Monographie von Leo Peppe, „Civis Romana. Forme giuridiche e modelli sociali dell’appartenenza e dell’identità femminili in Roma antica“, Band 8 der Reihe, wurde von einem erlesenen Kenner von Gesellschaften, Institutionen, Politik, Recht und Wirtschaft in historischen und aktuellen Kontexten verfasst. Sie enthält neben punktuellen und profunden Case-studies über Frauen in Ciceros Invektiven, Textstufenanalysen fundamentaler Summae (Ulp. D. 50.17.2 pr.-1) oder einem Schlüsseldokument für laizistische und kirchlich-kanonische Ausschlussstrategien im Werk des sog. Ambrosiaster auch kritische Revisionen der Gender-studies in den letzten Dezennien, um mit „No taxation without representation“ – Steuerzahlerinnen im antiken Rom – zu schließen. Insgesamt über 800 Seiten frische wissenschaftliche Erkenntnisse, die nichts Vergleichbares im deutschen Sprachraum finden und den Grazer Standort durch diese speziellen und hochkarätigen Forschungen über Antike, Recht und Geschlecht bereichern und auszeichnen.

 

Homepage (in Arbeit): http://leda-network.uni-graz.at/leda/

 

6. Projekt: Doktoratsprogramm interdisziplinäre Geschlechterstudien

http://doktoratsprogramm-gender.uni-graz.at/

 

 

Geschlechterstudien sind interdisziplinär ausgerichtet und verlangen daher nach fächerübergreifender Diskussion. Das seit 2009 bestehende interfakultäre Doktoratsprogramm für interdisziplinäre Geschlechterstudien bietet Studierenden aller Fachrichtungen Unterstützung durch ein Team von Professorinnen mit unterschiedlichsten inhaltlichen und theoretischen Ausrichtungen. Dieses DP kann von DissertatInnen auch semesterweise besucht werden, etwa zur Unterstützung eines Teilgebietes einer nicht auf Genderfragen fokussierten Arbeit. Es bietet zudem die Möglichkeit zu Vernetzung und Austausch.

 

Sprecherin: a.o. Univ. Prof. Mag. Dr. Käthe Sonnleitner (Institut für Geschichte)

Stellvertreterin: Univ. Prof. Mag. Dr. Irmtraud Fischer (Institut für Alttestamentliche Bibelwissenschaft)

Kontakt: Manuela Pezzetto: manuela.pezzetto(at)uni-graz.at

7. Projekt: Internationales Doktorats- und Habilitationsforum für theologische und religionswissenschaftliche Frauen- und Genderforschung

Internationales Doktorats- und Habilitationsforum für theologische und religionswissenschaftliche Frauen- und Genderforschung

An der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz besteht seit 1994 der Forschungsschwerpunkt der „Frauen- und Geschlechterforschung“. Um Internationalisierung voranzutreiben und ihre spezifische Expertise anderen Fakultäten sowie Universitäten, in denen theologische Genderkompetenz nicht so stark vertreten ist oder ganz fehlt, zur Verfügung zu stellen, wurde 2010 diese Form des Forschungskolloquiums eingerichtet. Es dient der Doktoratsausbildung und der Unterstützung von ForscherInnen im Habilitationsstadium und  richtet sich vor allem an jene, die genderrelevante theologische Fragestellungen in ihren Promotions- bzw. Habilitationsthemen mit qualifizierten ForscherInnen diskutieren wollen. TeilnehmerInnen aus anderen als theologischen Fachrichtungen mit genderspezifischen Fragestellungen sind ebenso willkommen (z. B. Rezeption biblischer Texte in der Literatur oder Kunstgeschichte). Die Ausschreibung erfolgt jährlich, Bewerbungen für ein Stipendium (Reise- und Aufenthaltskosten) werden entgegengenommen. Bislang nahmen StipendiatInnen aus Ländern (D, CH, A, B, I, E, GR, GB, Chile, Indien, Indonesien, Korea) an den Foren teil.

Leitung: Univ. Prof. Dr. Irmtraud Fischer

 

 

 

8. Projekt: Fakultätsforschungsschwerpunkt "Theologische Frauen- und Geschlechterforschung"

Die Grazer Theologische Fakultät hat seit 1994 einen Fakultätsforschungsschwerpunkt „Theologische Frauen- und Geschlechterforschung“, der bei der letzten Evaluation als Spitzenforschungsbereich der Fakultät evaluiert wurde. Neben Publikationen, schwerpunktmäßig in den Fächern Altes Testament, Kirchengeschichte, Pastoraltheologie, Patrologie und Religionswissenschaft, ist dieser lose Forschungsverbund auch in der Lehre für den regionalen Master „Interdisziplinäre Geschlechterstudien“ und den Joint Degree „Genderstudies“ aktiv. An der Fakultät ist ein eigenes Wahlfachmodul „Religion und Gender“ absolvierbar.

Im Jahr 2001 wurde zur Förderung der theologischen Frauen- und Geschlechterforschung der Elisabeth-Gössmann-Preis, benannt nach der ersten Ehrendoktorin der Fakultät (1984), eingerichtet, der regelmäßig an NachwuchsforscherInnen für Dissertationen, aber auch Diplom- bzw. Masterarbeiten vergeben wird.

Beteiligte ForscherInnen und deren Publikationen sowie aktuelle Veranstaltungen finden sich auf der Homepage: http://www-theol.uni-graz.at/static/fgf/aktuelles/

Der Schwerpunkt feiert 2014 sein zwanzigjähriges Bestehen. Die Einzelveranstaltungen werden auf der Homepage publiziert.

 

 

 

9. Projekt: Internationales Großforschungsprojekt „Die Bibel und die Frauen“

Das internationale Großforschungsprojekt „Die Bibel und die Frauen“, an dem weltweit an die 300 WissenschafterInnen, darunter auch mehrere Grazerinnen, beteiligt sind, und dessen Ergebnisse in den Sprachen Deutsch, Englisch, Italienisch und Spanisch in 20 Bänden publiziert werden, ist als Drittmittelprojekt an der Universität Graz angesiedelt. Irmtraud Fischer ist gemeinsam mit Adriana Valerio (Neapel) die Initiatorin und Koordinatorin des Projekts, das einerseits die Rezeptionsgeschichte biblischer Frauenfiguren, andererseits Frauen als Exegetinnen der Bibel durch die Geschichte hindurch erforscht und sich spezifischen Themenfeldern, die besonders genderrelevante Auswirkungen durch die Geschichte hindurch hatten, widmet (z.B. rein – unrein, Eheschließung, mangelnde Rechtsfähigkeit von Frauen). Dabei wird nicht nur die Rezeptionsgeschichte in den christlichen Konfessionen und im Judentum untersucht, sondern auch jene im Bereich der Künste (Musik-, Kunst- und Theatergeschichte) oder der Archäologie und Rechtsgeschichte. Jeder Einzelband wird durch zwei international renommierte ForscherInnen herausgegeben und durch ein Forschungskolloquium vorbereitet; jährlich gibt es Treffen am International sowie am National Meeting der Society of Biblical Literature, wodurch Forschungsnetzwerke der Genderforschung initiiert und gefestigt werden.

 

Weitere Informationen auf der viersprachigen Homepage: www.bibleandwomen.org

 

Kontakt und Koordination: Univ.-Prof. Mag. Dr. Irmtraud Fischer, Institut für Alttestamentliche Bibelwissenschaft, Universität Graz.

 

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