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Im Fokus steht die Frage, wie sich der Zusammenhalt von sozialen Gruppen vor dem Hintergrund zunehmender gesellschaftlicher Vielfalt gestaltet. Durch die fortschreitende Fragmentierung und Individualisierung der Lebensverhältnisse wird das Problem gesellschaftlicher Kohäsion besonders akut.

Es gilt einerseits, die Unterschiedlichkeit der Gesellschaften in all ihren Facetten detailliert zu beschreiben und zu erforschen. Hierzu gehört etwa die Sprachenvielfalt in einer Region ebenso wie die religiöse oder kulturelle Bandbreite. Thematisiert wird die Frage, wie es dazu kommt – etwa durch Migrations- und Integrationsprozesse –, aber auch, wie sich diese Diversität auf den Alltag von Gesellschaften und Individuen auswirkt.

Andererseits wird die Frage, unter welchen Bedingungen soziale Kohäsion entstehen und wie sie gestaltet werden kann, bearbeitet. Hierzu gehören klassische sozialtheoretische Fragen, aber auch (völker-)rechtliche Aspekte. Sozial- und wirtschaftspolitische Blickwinkel spielen hierbei ebenso eine Rolle, etwa die Regulierungsfunktion von Märkten oder die Frage der Verteilung öffentlicher Güter, aber auch Aspekte der Geschlechter- und Generationengerechtigkeit sowie die Analyse von religiösen und weltanschaulichen Formen der Identitäts- und Gemeinschaftsstiftung.

Der Schwerpunkt kann auf eine Vielzahl an Einzelforschungen und Projekten aufbauen und hat sich zum Ziel gesetzt, darüber hinaus neue Formen der Kooperation und Zusammenarbeit zu initiieren.

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Kontakt

SchwerpunktsprecherinAo. Univ.-Prof. Mag. Dr. Katharina Scherke
+43 (0)316 380 - 7078

http://www-ang.kfunigraz.ac.at/~scherke

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